Kommunalberatung
Wir unterstützen Kommunen einen nachhaltigen Stadt- bzw. Gemeinde-entwicklungsprozess einzuleiten und einen Stadt- bzw. Gemeinde-entwicklungsplan zu entwickeln und langfristig zu verankern. Für uns ist dabei die richtige "Beteiligungsbalance" von Gemeinderat, Verwaltung, Bürgern, Institutionen und Unternehmen fundamental. Unser in Pilotprojekten entwickelte Stadtentwicklungsmethodik ist ganzheitlich (integrativ), strategisch und aktivierend ausgerichtet.
Der Weg zur Zukunftsfähigkeit einer Kommune ist für alle Beteiligten ein kontinuierlicher Lern- und Verbesserungsprozess. Der gesamte Prozess muss professionell gestaltet werden. Die Prozessarchitektur muss von Anfang an stimmen. Fehler, verursacht durch unprofessionelle Prozessorganisation können nur sehr schwer korrigiert werden und sind mit erheblichen Zusatzressourcen und Kosten verbunden. Für die Entwicklung eines nachhaltigen Stadt- bzw. Gemeindeentwicklungsplan sind maximal 18 bis 24 Monate einzuplanen. Hierzu sollten qualifizierte und erfahrene Berater einbezogen werden.
Unsere Dienstleistungen:
- Prozessbegleitung und Prozessmanagement
- Bestandsaufnahmen und Bürgerbefragungen
- Moderation und Beteiligungsverfahren
- Wirtschaftsförderung
- Stadtentwicklungspolitik: Prozessverzahnung z.B. mit Stadtteilentwicklungs und Stadtplanungs-Projekten z.B. Soziale Stadt, Städtebauförderung, LOS, etc.
- Kooperative Erstellung eines Stadtentwicklungsplans (NSTEP)
- Aufbau von Umsetzungsstrukturen
- Erstellung von Nachhaltigkeitsberichten
- Fördermittelberatung und Fördermittelanträge
Ausgewählte Referenzprojekte:
Referenzprojekt Großstadt (122.000 Ew.) Modellprojekt: Visionen für Ingolstadt Referenzprojekt Mittelstadt (40.000 Ew.) Referenzprojekt Kleinstadt (10.500 Ew.) Stadtleitbild Maxhütte-Haidhof. 

Markt Pleinfeld - Gemeindeentwicklungsprozess. 
Transfer 21 - Transferprogramm Lokale Nachhaltigkeitsstrategie.
Hintergrund:
Als Stadtentwicklung bezeichnet man die räumliche, historische und sowie strukturelle Gesamtentwicklung einer Stadt. Hierunter kann zum einen die Planung und Entwicklung der gesamten Stadt sowie zum anderen die Entwicklung einzelner Stadtquartiere verstanden werden. Im Unterschied zur Stadtplanung, welche sich auf die baulich-räumliche Entwicklung bezieht, geht es bei der Stadtentwicklung um die Steuerung der Gesamtentwicklung der Stadt, die auch die gesellschaftliche, wirtschaftliche, kulturelle und ökologische Entwicklung beinhaltet.
Stadtentwicklung verlangt somit eine interdisziplinäre, integrierte und zukunftsgerichtete Herangehensweise. Die Stadtentwicklung steht durch gesellschaftlichen Tendenzen wie z.B. dem demographischen Wandel, die Globalisierung, der Verankerung der Nachhaltigkeit auf der lokalen Ebene (Lokale Agenda / Lokale Nachhaltigkeitsstrategie) sowie durch neue Beteiligungskultur (Bürgerbeteiligung) vor neuen Herausforderungen. Aktuelle Themen der Stadtentwicklung sind z.B. die Integration bestimmter Bevölkerungsgruppen, Stadtumbau Ost und West, Quartiersmanagement oder die Gestaltung menschengerechter Städte.
Instrumente der Stadtentwicklung sind insbesondere:
- der Stadtentwicklungsplan (bzw. ähnliche Instrumente wie Stadtleitbilder), der die ganze Stadt umfasst,
- der Stadtteilentwicklungsplan (bzw. ähnliche Instrumente wie integrierte Handlungsprogramme (wie bei Sozialer Stadt)), der einzelne Stadtteile umfasst,
- einzelne Fachpläne z.B. Jugendhilfeplan, Lärmminderungsplan, Klimaschutzprogramme, etc.,
- Stadtentwicklungsprojekte / Infrastrukturprojekte,
- Stadtentwicklungsprogramme (Programm bestehend aus Stadtentwicklungsprojekten für einen mittelfristigen Zeitraum),
- Lokale Nachhaltigkeitsstrategie (Good Governance Ansatz) und in Verbindung mit der Stadtplanung der Flächennutzungsplan, der das Gebiet der gesamten Gemeinde umfasst, der Bebauungsplan, der Vorhaben- und Erschließungsplan.
