Entwicklung und Umsetzung von Nachhaltigkeitsstrategien

Seit dem Weltgipfel für nachhaltige Entwicklung (2002) wurde ein Paradigmenwechsel zur Nachhaltigkeitsstrategie vollzogen. Das heißt der Schwerpunkt liegt bei Konzepten und Methoden zur Erreichung der Nachhaltigkeitsziele.

Wir beraten Unternehmen, Kommunen, Regierungen (Ministerien/Behörden) und Organisationen bei der Entwicklung und Umsetzung von Nachhaltigkeits-strategien, der Entwicklung von Nachhaltigkeitsberichten und den Aufbau von Nachhaltigkeits-Managementsystemen.

Dienstleistungen Nachhaltigkeitsstrategie:

  • Beratung bei der Entwicklung und Umsetzung von Nachhaltigkeitsstrategien
  • Beratung bei der Evaluation und dem Monitoring von Nachhaltigkeitsstrategien
  • Beratung bei der Fortschreibung von Nachhaltigkeitsstrategien
  • Beratung bei Governance-Modellen und Beteiligungsmanagement in Nachhaltigkeitsstrategien
  • Redaktions- und Layoutberatung

Referenzen:

  • Erstellung der weltweit ersten Lokalen Nachhaltigkeitsstrategie nach OECD Standard.
  • Mitwirkung bei der Evaluation der Nationalen Nachhaltigkeitsstrategie der BRD (BRICS+G), 2005.
  • Mitarbeit bei der Entwicklung der Bayern Agenda 21 (Regionale Nachhaltigkeitsstrategie 1998).

Was ist eine Nachhaltigkeitsstrategie ?

Eine Nachhaltigkeitsstrategie ist eine Gesamtkonzeption, welche nachhaltige Entwicklung strategisch umsetzt. Sie besteht in der Regel aus Leitbildern, Zielen und einem Programm (Projekte, etc.). Die Umsetzung kann auf nationaler, regionaler und lokaler Ebene erfolgen.

Lokale Nachhaltigkeitsstrategien (Local Sustainable Development Strategies)

In jüngster Zeit wurde durch uns begleitet in den Städten Neumarkt, Maxhütte-Haidhof und Ingolstadt eine kommunale Nachhaltigkeitsstrategie entwickelt.

Eine Lokale bzw. Kommunale Nachhaltigkeitsstrategie besteht aus einer Vision, einem Leitbild mit konkreten Zielen, einem Entwicklungs- bzw. Aktionsprogramm mit Maßnahmen und einem dynamischen Umsetzungszyklus (Kommunales Nachhaltigkeitsmanagement), welche zur Zukunftsfähigkeit und Lebensqualität einer Kommune führen. Ziel ist es, die "am besten geeignete Strategie" für die Zukunftsfähigkeit der Kommune zu entwickeln, umzusetzen, fortzuschreiben und regelmäßig zu überprüfen (Review/Monitoring).

Mehr hierzu unter: Transfer 21 - Kommunale Leitbildentwicklung.

Regionale Nachhaltigkeitsstrategien (Regional Sustainable Development Strategies)

In Johannesburg 2002 wurde ein Netzwerk von Regionalregierungen für nachhaltige Entwicklung (Network of Regional Governments for Sustainable Development) gegründet, welche regionale Nachhaltigkeitsstrategien zu ihrem Arbeitschwerpunkt gewählt haben.

Der Freistaat Bayern hat bereits 1998 eine Agenda 21 als regionale Nachhaltigkeitsstrategie beschlossen, das Land NRW im Jahr 2004.

Nationale Nachhaltigkeitsstrategien (National Sustainable Development Strategies)

Obwohl bereits in der Agenda 21 1992 in Kapitel 38 gefordert, wurden von vielen Staaten, so auch von Deutschland, erst 2002 (Weltgipfel zur nachhaltigen Entwicklung) nationale Nachhaltigkeitsstrategien vorgelegt.

Die Bundesregierung verabschiedete im April 2002 unter dem Titel "Perspektiven für Deutschland" ihre Strategie für eine Nachhaltige Entwicklung. Eckpfeiler sind die Bereiche "Generationengerechtigkeit", "Lebensqualität", "Sozialer Zusammenhalt" und "Internationale Verantwortung". Zudem wurden für die vier Handlungsfelder Energie und Klimaschutz, Verkehr, Landwirtschaft sowie Globale Verantwortung Maßnahmen genannt.

Im Herbst 2004 wurde der erste Fortschrittsbericht veröffentlicht, im Sommer 2005 folgte der "Wegweiser Nachhaltigkeit". Zur Erstellung des Fortschrittsberichts wurde ein Konsultationsprozess durchgeführt, der verschiedene gesellschaftliche Gruppen über unterschiedliche Medien und Prozesse beteiligte. Der Fortschrittsbericht bilanziert die Veränderungen in den vier Handlungsfeldern der Nachhaltigkeitsstrategie und führt vier weitere Handlungsfelder auf: Potenziale älterer Menschen in Wirtschaft und Gesellschaft, Neue Energieversorgungsstruktur unter Einbeziehung der erneuerbaren Energien, Die Kraftstoffstrategie - "Alternative Kraftstoffe und innovative Antriebe" sowie "Verminderung der Flächeninanspruchnahme". Im "Wegweiser Nachhaltigkeit" werden Perspektiven für vier weitere Schwerpunktthemen aufgeführt: Moderne Stromversorgung - erneuerbare Energien optimal integrieren, Nachwachsende Rohstoffe - für neue Produkte und wachsende Märkte, Zukunftsfähige Waldwirtschaft - ökonomische Perspektiven entwickeln, Biologische Vielfalt. Vom Rat für nachhaltige Entwicklung flossen Konzepte zu den Themen Generationenbilanz und Gesellschaftliche Verantwortung von Unternehmen ein.