Kommunale Nachhaltigkeitsstrategie
Grundlage für jede integrative, strategische und nachhaltige Gemeindeentwicklung sind Entwicklungsziele, ein Handlungsprogramm und ein dynamischer Umsetzungszyklus mit einem Managementsystem.
Als dynamischer Verbesserungsprozeß können diese Steuerungsinstrumente langfristig zur Zukunftsfähigkeit und Lebensqualität einer Kommune führen bzw. diese sichern. Ziel jeder Stadt- und Gemeindeentwicklungsplanung ist es, die "am besten geeignete Strategie" für die Zukunftsfähigkeit der Kommune zu entwickeln, umzusetzen, fortzuschreiben und regelmäßig zu überprüfen (Review / Monitoring).
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| Ralf K.Stappen bei der Vorstellung des Neumarkter Pilotprojekts zur Stadtentwicklung auf der Aaalborg plus 10 Konferenz (Dänemark 2004). |
Stadt- und Gemeindeentwicklung umfasst alle kommunalen Handlungsfelder wie z.B. die räumliche Ordnung und Stadtteilentwicklung sowie: Gesundheit, Soziales, Mobilität, Wohnen, Wirtschaft, Arbeiten, Umwelt, Lernen und Kultur, welche integrativ miteinander abgestimmt werden müssen. Dabei wird die Stadt bzw. Gemeinde als ein Ganzes gesehen und verstanden (Integrationsansatz). Für die ganze Kommune werden langfristige Ziele (15 bis 25 Jahre) entwickelt.
Verbindung mit der Verwaltungsreform ?
Die Ansätze der Verwaltungsreform sind meist daran gescheitert, dass die einzelnen Reformmaßnahmen primär fiskalpolitisch ausgerichtet waren und nicht in einem ganzheitlichen Managementansatz integriert wurden. Außerdem haben die realisierten Reformansätze die strategischen Ziele der Kommunalentwicklung und der Verwaltung weitgehend unberücksichtigt gelassen.
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Vorstellung des Pilotprojekts "Visionen für Ingolstadt" auf dem Weltgipfel in Johannesburg 2002: Staatsminister Dr. Werner Schnappauf und Ralf K. Stappen (SP-Group). |
Mit dem Ansatz der Kommunalen Nachhaltigkeitsstrategie gelingt es, Synergien zu bündeln und die Kräfte der ganzen Kommune auf die strategisch wichtigen Entwicklungsziele auszurichten. Es geht um vorrausschauende Gestaltung, Problemlösungen für die strategischen Schlüsselfragen (z.B. demographischer Wandel) zu finden, Trends und Entwicklungen einzuschätzen und die Zukunft aktiv zu gestalten, statt zu verwalten. Wir unterstützen Städte und Gemeinden hierbei.
Grundlage ist ein positives Leitbild, welches gemeinsam, zusammen mit Bürgern, der Verwaltung, dem Rat, den örtlichen Unternehmen im Rahmen eines kommunalen Leitbildprozesses erarbeitet wird. Der Rat und die Verwaltung einer Kommune haben die Letztverantwortung für den Prozeß, das Ergebnis und für die Umsetzung. Der Rat und die Verwaltung müssen hierzu aktiv im Prozeß mitwirken. Es empfiehlt sich den Prozess in der Verwaltung zu verankern und direkt dem Bürger-meister bzw. OB-Referat/Dezernat zuzuordnen. Das Prozessmanagement sollte das Amt für Stadtentwicklung bzw. entsprechenden Einheiten übernehmen. Wir verfügen über Erfahrungen von der Großstadt bis hin zum Dorf.
Ein Beispiel für eine Großstadt finden Sie hier: Referenzprojekt - Visionen für Ingolstadt - Stadteitbild und Lokales Aktionsprogramm der Stadt Ingolstadt.

